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Diabetes mellitus

Erfahren Sie mehr über Diabetes mellitus und dessen Behandlung in diesem Beitrag.

Was heißt Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)?

Die Zuckerkrankheit, auch bekannt als Diabetes mellitus, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel (Glukose) gekennzeichnet ist. Dieser Zustand tritt auf, wenn die Bauchspeicheldrüse entweder nicht genügend Insulin produziert oder wenn die Körperzellen resistent gegen Insulin werden. Unregulierte Blutzuckerwerte können mit der Zeit zu einer Reihe schwerwiegender Gesundheitsprobleme führen.

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Ivar Dagsson
Ivar Dagsson

Mitbegründer & CEO. Autorisierter Osteopath D.O.M.R.O.DK., autorisierter Physiotherapeut und INS-Therapeut.

Diabetes-Typen: Typ 1, Typ 2 und Schwangerschaftsdiabetes

Es gibt verschiedene Diabetes-Typen. Hier werden wir drei der häufigsten Typen vorstellen.

Typ 1-Diabetes:

Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem die insulinproduzierenden Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse angreift und zerstört. Die Folge ist ein Mangel an Insulin, das für den Transport von Zucker zu Muskeln und Fettgewebe notwendig ist. Typ-1-Diabetes wird häufig im Kindes- oder Jugendalter diagnostiziert, kann aber in jedem Alter auftreten. Menschen mit Typ-1-Diabetes sind auf tägliche Insulininjektionen angewiesen, um ihren Blutzuckerspiegel unter Kontrolle zu halten.

Typ 2-Diabetes:

Dies ist mit 90 % die häufigste Form von Diabetes in Deutschland. Bei Typ-2-Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse weiterhin Insulin, aber die Körperzellen, insbesondere im Muskel- und Fettgewebe, werden insulinresistent. Das bedeutet, dass weniger Zucker in die Zellen transportiert wird. Typ-2-Diabetes steht in engem Zusammenhang mit Fettleibigkeit, Bewegungsmangel und genetischen Faktoren. Die Erkrankung entwickelt sich oft schleichend und wird typischerweise im Erwachsenenalter diagnostiziert.

Schwangersschaftsdiabetes:

Diese Diabetesform ähnelt dem Typ-2-Diabetes, tritt aber während der Schwangerschaft auf. Die Ursache liegt darin, dass der Körper nicht genügend Insulin produzieren kann, um den erhöhten Bedarf von Mutter und Fötus zu decken. Schwangerschaftsdiabetes verschwindet normalerweise nach der Geburt, erhöht aber sowohl bei der Mutter als auch beim Kind das Risiko, später im Leben an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

(Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de)

Zuckenkrankheit (Diabetes mellitus)

Ursachen und Risikofaktoren für Diabetes

Typ-1-Diabetes wird in erster Linie durch Autoimmunfaktoren verursacht, bei denen das Immunsystem die insulinproduzierenden Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse angreift und zerstört. Warum manche Menschen an Typ-1-Diabetes erkranken, ist nicht ganz klar, man geht jedoch davon aus, dass die Krankheit durch ein Zusammenspiel von Umweltfaktoren, möglicherweise Virusinfektionen, und genetischen Veranlagungen verursacht wird.

Typ-2-Diabetes steht in engem Zusammenhang mit Lebensstilfaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung. Auch genetische Faktoren und bestimmte Medikamente, beispielsweise Kortikosteroide, können das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, erhöhen.

Schwangerschaftsdiabetes teilt einige der gleichen Lebensstil- und erblichen Risikofaktoren wie Typ-2-Diabetes, steht aber auch im Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft. Das Risiko erhöht sich bei vorangegangenen Schwangerschaftsdiabetesfällen, der Geburt eines Kindes mit einem Gewicht von mehr als 4,5 kg und bei Zwillingsschwangerschaften.

(Quelle: www.pflege.de)

Zuckenkrankheit (Diabetes mellitus)

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