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Zerrungen

Erfahren Sie mehr über Zerrungen und deren Behandlung in diesem Beitrag.

Was ist eine Zerrung?

Bei einer Zerrung treten Schmerzen in einem verletzten Muskel auf, und je nach Ausmaß der Verletzung können sich die Schmerzen ausbreiten und mehrere Muskelgruppen und Gelenke betreffen. Bei einer Zerrung treten häufig sofort Schmerzen oder Muskelkater auf, wenn der Muskel bewegt, belastet oder berührt wird.

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Ivar Dagsson
Ivar Dagsson

Mitbegründer & CEO. Autorisierter Osteopath D.O.M.R.O.DK., autorisierter Physiotherapeut und INS-Therapeut.

Die Definition einer Zerrung

Eine Zerrung wird primär als Verletzung mehrerer Muskelfasern an den Muskel-Sehnen-Übergängen, einschließlich einer Muskelverletzung, definiert. Der Grund dafür ist oft, dass die Muskeln des Körpers bei starker körperlicher Belastung, typischerweise im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten, in extremen Positionen einer größeren Beanspruchung ausgesetzt sind. Der Sportler wird eine akute Bewegungseinschränkung und Muskelkater verspüren und nicht in der Lage sein, die Aktivität fortzusetzen.

Je nach Vorfall und Ausmaß der Verletzung ist es oft erst nach 24 Stunden möglich, den Grad der Muskelschädigung des Sportlers zu beurteilen. Die Diagnose von Zerrungen basiert auf der Krankengeschichte des Patienten und der klinischen Untersuchung. Bildgebende Diagnostik kann als nützliches Instrument zur Unterstützung der Prognose der Verletzung eingesetzt werden.

Quelle: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Zerrung-Muskelzerrung-Symptome-und-Behandlung,zerrung100.html

Zerrungen

Arten von Zerrungen

Zerrungen werden in „direkt“ und „indirekt“ unterteilt.

Die Mehrzahl der Zerrungen tritt in Situationen auf, in denen kein Kontakt zu anderen Personen besteht; diese werden als „indirekte“ Zerrungen bezeichnet. Man vermutet, dass diese typischerweise an der Muskel-Sehnen-Verbindung auftreten, wo das Gewebe der einwirkenden Belastung nicht standhalten kann. Zerrungen treten typischerweise in der exzentrischen Phase auf, was bedeutet, dass sich der Muskel während einer Kontraktion nach einer indirekten Überlastung verlängert, die am häufigsten bei Sportarten ohne Körperkontakt auftritt, und nach einem direkten Trauma bei Kontaktsportarten. Bei einem direkten Trauma eines Muskels befindet sich die Schädigung typischerweise am Muskel-Sehnen-Übergang, bei einem indirekten Trauma am Ende des Muskel-Sehnen-Übergangs.

Prognose

Die Prognose unterscheidet sich erheblich, wenn die Zerrung direkt oder indirekt durch ein Trauma verursacht wurde. Bei einem direkten Trauma, bei dem eine äußere Kraft auf den Muskel einwirkt und äußere und innere Strukturen gegeneinander gedrückt werden, wird dies oft als leichte, mittelschwere oder schwere Zerrung kategorisiert. Bei einem indirekten Trauma liegt keine äußere traumatische Krafteinwirkung vor, und die Hauptursache der Verletzung ist eine exzentrische Kontraktion des Muskels. Man unterscheidet häufig zwischen strukturellen und nicht-strukturellen Verletzungen. Erstere stellen eine offensichtliche anatomische Verletzung dar, während nicht-strukturelle Verletzungen keine offensichtliche anatomische Verletzung aufweisen.

Am häufigsten betroffen sind Muskeln und Muskelgruppen, die einen großen Anteil an Typ-II-Fasern enthalten, eine gefiederte Architektur aufweisen und jeweils zwei Gelenke überqueren: die Kniebeuger (M. biceps femoris), der Quadrizeps (M. quadriceps) und der mediale Kopf des Wadenmuskels (M. gastrocnemius medialis). Obwohl die Diagnose in der Regel klinisch erfolgt, wird häufig eine Bildgebung empfohlen, um Ausmaß und Lage der Verstauchung besser zu bestimmen. Dies hilft dem Arzt, prognostische Faktoren wie Genesungszeit, Rückkehr zur normalen Aktivität vor der Verletzung und das Risiko eines erneuten Auftretens einzuschätzen.

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