Wir beraten Sie zu entsprechenden Beschwerden und können helfen diese zu beheben.
Verletzungen beim Radfahren
Erfahren Sie mehr über Verletzungen beim Radfahren in diesem Beitrag.
Verletzungen beim Radfahren
Wir sind auf die Analyse und Behandlung von Sportverletzungen spezialisiert, einschließlich solcher, die Radfahrer betreffen. Wir verfügen über jahrelange Erfahrung in der Behandlung spezifischer radsportspezifischer Verletzungen. Wir arbeiten mit vielen talentierten Radsportlern zusammen und unterstützen sie. Schätzungsweise sechs Millionen Menschen fahren hierzulande Rennrad. Mit der zunehmenden Beliebtheit des Radfahrens beobachten wir immer häufiger Verletzungen dieser Art. Diese Verletzungen können häufig zu einer verringerten körperlichen Aktivität beitragen, was wiederum eine ganze Reihe weiterer körperlicher Probleme nach sich ziehen kann.
Die häufigsten Verletzungen beim Radfahren
Nackenschmerzen
Nackenschmerzen treten bei 30–50 % der erwachsenen Bevölkerung im Laufe eines Jahres auf.
Radfahrer leiden häufig unter Nacken- und Schulterschmerzen, die auf die über längere Zeit eingenommene, nach vorne gebeugte Haltung zurückzuführen sind.
Das Bindegewebe im Brustbereich verursacht häufig auch Schmerzen am Übergang zwischen Hals und Brustkorb.
Kribbelnde und taube Hände
Diese Art von Beschwerden betrifft häufig Freizeitsportler und Radfahrer, die im Büro arbeiten und folglich ohnehin schon viele Stunden am Tag im Sitzen verbringen. Der zugrundeliegende Mechanismus besteht darin, dass die Blutgefäße und Nerven, die Arme und Hände versorgen, zwischen dem Schlüsselbein und der obersten Rippe eingeklemmt werden, wenn die Radfahrer ermüden und auf den Lenker zusammensinken.
Rückenschmerzen
Bei Radfahrern sind die oberen und unteren Bereiche des unteren Rückens am häufigsten belastet. In diesen Bereichen ist die Lastverteilung innerhalb der Wirbelsäule am größten. Wenn sich die Wirbelsäule den ganzen Tag über in einer nach vorne geneigten Position befunden hat – sei es bei der Arbeit oder beim Radfahren –, können diese Bereiche häufig überlastet werden. Radfahren erfordert zudem eine ausgeprägte seitliche Beweglichkeit, da diese die Kraftübertragung von der Rumpfmuskulatur über die Beine auf die Pedale unterstützt.
Der untere Rücken ist der wichtigste Körperbereich für seitliche Bewegungen.
Hüft- und Beckenschmerzen
Eines der häufigsten Schmerzprobleme sind Schmerzen im Becken- und Hüftbereich. Aufgrund der Sitzposition auf dem Fahrrad reicht schon wenig aus, damit der Oberschenkelknochen das Labrum in der Hüftpfanne einklemmt – jenes Bindegewebe, das den Oberschenkelkopf im Gelenk an seinem Platz hält. Längeres Sitzen auf einem ungeeigneten Sattel kann beispielsweise zu Verspannungen der Hüftbeuger, des tiefen Gesäßmuskels oder der tiefen Hüftmuskulatur führen, was wiederum ein Impingement sowie Entzündungen im Hüftgelenk zur Folge haben kann.
Auch die Beckengelenke erfordern ein hohes Maß an Beweglichkeit und Stabilität, da sie als Hebelarm für die Kraftübertragung von der Rumpfmuskulatur auf die Beine fungieren.
Knieschmerzen
Für Radfahrer sind die Knie der wichtigste Bereich für die Kraftübertragung. Leider hängt die Beweglichkeit im Kniegelenk von der Beweglichkeit in Hüfte/Becken und im Sprunggelenk ab, da dem Knie – im Gegensatz zu den anderen Gelenken – ein fester Fixpunkt fehlt. Dies macht das Kniegelenk äußerst anfällig für Überlastungsschäden.
Kribbelnde und taube Füße
Genau wie beim „Einschlafen“ der Hände deutet dies darauf hin, dass Blutgefäße und Nerven auf ihrem Weg ins Bein komprimiert werden. Verspannte Hüftbeuger und Gesäßmuskeln, eine Beckenfehlstellung sowie Rückenschmerzen sind häufig die Ursachen für Kribbeln und Taubheitsgefühle in den Füßen.