Wir beraten Sie zu entsprechenden Beschwerden und können helfen diese zu beheben.
Störung des Gleichgewichtssystems
Erfahren Sie mehr über vestibuläre Dysfunktionen und deren Behandlung in diesem Beitrag.
Was ist eine Störung des Gleichgewichtssystems?
Eine Störung des Gleichgewichtssystems – auch vestibuläre Dysfunktion – ist ein Ungleichgewicht im Vestibularsystem des Innenohrs. Es wird grob zwischen zentralen und peripheren vestibulären Funktionsstörungen sowie einer Kombination aus beiden unterschieden. Die Symptome peripherer und zentraler vestibulärer Funktionsstörungen können sich überschneiden; eine gezielte körperliche Untersuchung hilft häufig dabei, zwischen beiden zu unterscheiden. Eine periphere Funktionsstörung kann durch Auswirkungen auf das Innenohr und den Nervus vestibularis (den achten Hirnnerv) entstehen, während eine zentrale Funktionsstörung auf Schädigungen von Strukturen im Zentralnervensystem zurückzuführen sein kann, die Signale aus dem Vestibularsystem empfangen und verarbeiten.
Opstået øresten? Bestil tid i dag
Probleme im Zusammenhang mit einer vestibulären Dysfunktion können erhebliche persönliche und gesellschaftliche Kosten verursachen – etwa durch Arbeitsausfälle und Behandlungskosten. Studien mit rund 5.000 Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren zeigen, dass etwa 23 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten Schwindel erlebt hatten.
4,8 Prozent der Studienteilnehmer litten unter einer vestibulären Dysfunktion. Zudem ist bekannt, dass die Prävalenz vestibulärer Dysfunktionen mit dem Alter zunimmt.
Schätzungen zufolge wird in Deutschland jeder dritte Deutsche über 65 Jahren eine vestibuläre Funktionsstörung erleiden. Häufig klingen die Symptome innerhalb weniger Stunden oder Minuten ab, doch in einigen Fällen halten sie an.
Die drei Krankheitsbilder lose Ohrkristalle (BPPV), eine Virusinfektion des Gleichgewichtsnervs (Neuritis vestibularis) oder die Ménière-Krankheit machen gemeinsam fast 40 – 50 % aller Schwindel-Konsultationen bei niedergelassenen Ärzten und in Schwindel-Spezialambulanzen aus. Der benigne paroxysmale Lagerungsschwindel (BPPV) ist dabei die mit Abstand häufigste organische Ursache.
Symptome einer vestibulären Dysfunktion
Zu den Symptomen einer vestibulären Dysfunktion gehört eine Reihe verschiedener Beschwerden: Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, Beschwerden bei Kopfbewegungen, Spontannystagmus, unsicherer Gang sowie Haltungsinstabilität. Das Auftreten der einzelnen Symptome variiert; es gibt kein einzelnes Symptom für eine vestibuläre Dysfunktion, und die Symptome können sowohl bei peripheren als auch bei zentralen Funktionsstörungen identisch sein. Daher sind eine gründliche Untersuchung und die Erhebung der Krankengeschichte erforderlich, um zwischen den beiden zu unterscheiden.
Quelle: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3536475/
Quelle: https://www.hippocampus.de/media/316/cms_4a94e9e595a4a.pdf
Quelle: https://deximed.de/zielseiten/krankheiten/schwindel
Was ist vestibulärer Schwindel?
Vestibulärer Schwindel kann durch Störungen des Gleichgewichtssystems und der damit verbundenen Nervenbahnen verursacht werden. Dies führt zu einem Ungleichgewicht zwischen dem vestibulären, dem visuellen und dem propriozeptiven System – den drei Sinnessystemen, die zu unserem Gleichgewichtssinn beitragen. Zudem muss der Gleichgewichtssinn Bewegungen registrieren und ein Signal für einen Blutdruckanstieg aussenden. Wenn Ihnen zum Beispiel beim schnellen Aufstehen schwindelig wird, liegt das daran, dass Ihr Blutdruck nicht schnell genug ansteigt, um Ihren Kopf zu erreichen. Es gibt verschiedene Formen von Schwindel, die in vier unterschiedliche Typen eingeteilt werden:
- Schwindel (Vertigo): Das Gefühl, dass sich die Umgebung um einen herum dreht.
- Dysequilibrium: Das Gefühl des Ungleichgewichts auf der Standfläche
- Benommenheit: Ein Gefühl, bei dem sich der Kopf benommen und leicht anfühlt.
- Ohnmacht