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Skoliose & schiefer Rücken
Erfahren Sie mehr über Skoliose bzw. einen schiefer Rücken in diesem Beitrag.
Skoliose in Deutschland
Skoliose ist eine seitliche Verbiegung und Drehung der Wirbelsäule. In Deutschland sind schätzungsweise über 900.000 Menschen betroffen, wobei Mädchen deutlich häufiger und oft auch stärker erkranken als Jungen. Die Behandlung richtet sich nach dem Grad der Verkrümmung, gemessen als Cobb-Winkel.
Etwa 2 bis 3 Prozent aller Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren zeigen Anzeichen einer Skoliose. Je früher Symptome auftreten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Deformität schwerwiegend wird. Die Ursache ist bei den meisten jungen Patienten unbekannt (idiopathische Skoliose). Bei Erwachsenen kann die Verkrümmung auch durch Verschleiß und Alterung der Wirbelsäule entstehen.
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Quelle: https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/skoliose
Was ist Skoliose?
Skoliose ist die Bezeichnung für eine ausgeprägte Verkrümmung der Wirbelsäule (schiefer Rücken / gekrümmter Rücken). Diese Abweichung tritt in der Frontalebene auf; das heißt, bei Betrachtung von hinten krümmt sich die Wirbelsäule zur Seite (entweder nach rechts oder nach links). Die Wirbelsäule weist stets eine primäre Krümmung auf, die von mehreren kleineren Ausgleichskrümmungen begleitet wird.
Arten der Skoliose
Es gibt zwei Hauptarten der Skoliose:
- Eine S-förmige skoliotische Krümmung, die an der oberen Brustwirbelsäule beginnt, gefolgt von einer Krümmung in Gegenrichtung am thorakolumbalen Übergang und schließlich einer weiteren Krümmung in Gegenrichtung im Lendenwirbelbereich.
- Die andere Form ist die C-förmige Skoliose, bei der die gesamte Wirbelsäule zu einer Seite geneigt oder gekrümmt ist, begleitet von kleineren Ausgleichskrümmungen in die entgegengesetzte Richtung im Hals- und Beckenbereich.
Quelle: https://www.gesundheitsinformation.de/skoliose-bei-erwachsenen.html
Wie erkenne ich eine Skoliose?
Um Anzeichen einer Skoliose zu erkennen, sollte man auf spezifische körperliche Veränderungen achten, die mit dieser Erkrankung einhergehen. In den meisten Fällen wird eine Skoliose bereits in relativ jungen Jahren bei Kindern und Jugendlichen festgestellt.
Eine der häufigsten Körperregionen, an denen sich eine Skoliose zeigen kann, ist der Schulterbereich. Aufgrund der kompensatorischen Muster der Skoliose sind die Schulter und das Schulterblatt auf derselben Seite wie die Krümmung oder Fehlstellung der Brustwirbelsäule angehoben und befinden sich in einer höheren Position als die gegenüberliegende Schulter. In vielen Fällen kommt es zu einem Abstehen des Schulterblatts – das heißt, es wölbt sich vom Brustkorb weg.
In der Mitte des Rückens sowie in den Bereichen, in denen die Skoliose eine Krümmung oder Neigung aufweist, sind die Rückenmuskeln stark verspannt und steif. Häufig wird auch eine Rotation zur gleichen Seite wie die Krümmung beobachtet, bei der die Rippen oder das Becken nach hinten gedrängt werden. Dies wird sehr deutlich, wenn sich die Person nach vorne beugt.
Ein weiteres, weniger häufiges Anzeichen für Skoliose ist eine Verlagerung von Hüfte und Becken weg von der Krümmung oder Fehlstellung im unteren Rückenbereich. Es wird deutlich erkennbar sein, dass das Becken auffällig zu einer Seite hin hervorragt oder dass ein Höhenunterschied zwischen den beiden Beckenseiten besteht. Dies tritt jedoch nicht bei allen Personen mit Skoliose auf, da das Becken in vielen Fällen sehr stabil ist.
Quelle: https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/muskel-skelett-system/skoliose-warum-frueh-gehandelt-werden-sollte/