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Einfluß von Nikotin auf sportliche Aktivitäten
Erfahren Sie mehr über den Einfluß von Nikotin auf Sport in diesem Beitrag.
Wie wirkt sich Nikotin auf den Organismus in Bezug auf Sport aus?
Die meisten Menschen wissen, dass Rauchen die Lungenfunktion beeinträchtigt und somit die Leistungsfähigkeit in verschiedenen Sportarten mindern kann, da es die Sauerstoffaufnahme bei aerober Belastung hemmt.
Doch wie wirken sich rauchlose Nikotinprodukte auf unser Training aus?
Welche Bedeutung hat Nikotin für die Heilungsprozesse des Körpers?
Ein Vergleichsstudie von 2025 zu Trends in Tabak- und Nikotinnutzung unter jungen Menschen in Deutschland zeigt, dass die Nutzung von E-Zigaretten unter Jugendlichen in Deutschland tendenziell zunimmt, während der Konsum von Verbrennungsprodukten (Zigaretten, Shisha) kontinuierlich abnimmt. Rauchlose Nikotinprodukte werden auch von Menschen verwendet, die zuvor nicht unbedingt geraucht haben.
Quelle: https://www.ecomed-medizin.de/trends-in-tabak-und-nikotinnutzung-unter-jungen-menschen-in-deutschland-eine-kritische-bestandsaufnahme
Dieses Phänomen ist auch in Sportvereinen zu beobachten – sowohl im Breitensport als auch im Spitzensport. Es gibt auch Beispiele von Personen, die Nikotin als Teil ihres Aufwärmtrainings für ihren Sport verwendet haben.
Vielleicht herrscht unter den Menschen die Auffassung vor, dass rauchlose Nikotinprodukte (auch: Nikotinersatzprodukte) nicht schädlich sind und die Leistungsfähigkeit sogar steigern können. Aber wie verhält es sich wirklich?
Die Wirkung von Nikotin auf unseren Körper
Nikotin beeinflusst die Rezeptoren für Acetylcholin im Körper. Acetylcholin ist ein Neurotransmitter, der auf das parasympathische Nervensystem wirkt, also den Teil des Nervensystems, der bei Entspannung dominant ist. Dies bedeutet, dass Nikotin unter anderem die Schweißproduktion, Übelkeit und die Schleimbildung steigern kann, die Peristaltik im Darmtrakt fördert und somit eine abführende Wirkung hat. Diese Symptome mögen Menschen bekannt vorkommen, die zum ersten Mal mit Nikotin in Kontakt kommen.
Gleichzeitig wird jedoch auch die Ausschüttung von Dopamin im Gehirn, einem weiteren Neurotransmitter, beeinträchtigt. Es wird auch Belohnungssystem genannt und ist eine Substanz, die uns in unserem Körper ein Wohlgefühl vermittelt. Es handelt sich um denselben Neurotransmitter, der unter anderem von Kokain und Amphetaminen beeinflusst wird und beispielsweise auch bei Spielsucht ausgeschüttet wird. Das ist auch der Grund, warum Nikotin stark süchtig macht.
Dopamin wirkt anders auf den Körper als Acetylcholin. Es beeinflusst die Ausschüttung des Hormons Noradrenalin, welches wiederum auf unser sympathisches Nervensystem wirkt – den Teil des Nervensystems, der bei Stress dominant ist. Dies bedeutet unter anderem eine gesteigerte Konzentration, einen erhöhten Blutdruck und Puls sowie ein verringertes Müdigkeitsgefühl. Es hat nahezu die gegenteilige Wirkung zu Acetylcholin.
Andere zentrale Stimulanzien wie Amphetamin, Ephedrin und Kokain sind im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten wegen ihrer leistungssteigernden Wirkung verboten – Nikotin hingegen hat, wie bereits beschrieben, eine uneinheitlichere Wirkung auf den Körper.
Quelle: https://www.hammer.de/fitnesswissen/rauchen