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Nierensteine

Erfahren Sie mehr über Nierensteine und deren Behandlung in diesem Beitrag.

Was sind Nierensteine?

Nierensteine, auch Urolithiasis genannt, sind Steine, die sich meist in den Nieren bilden und sich dann in der Nierenhöhle oder im Harnleiter festsetzen können, wodurch der Harnfluss ganz oder teilweise blockiert wird. Sogenannter Nierengrieß ​​ist einfach die Bezeichnung für kleinere Nierensteine. Natürlicherweise enthält Urin Salze und Mineralien. Wenn der Urin jedoch mit diesen übersättigt wird, beispielsweise mit Kalzium, Oxalsäure und Phosphat, besteht die Gefahr, dass diese kristallisieren und zu Steinen werden.

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Ivar Dagsson
Ivar Dagsson

Mitbegründer & CEO. Autorisierter Osteopath D.O.M.R.O.DK., autorisierter Physiotherapeut und INS-Therapeut.

Arten von Nierensteinen

  • Kalziumoxalatsteine: Diese treten auf, wenn sich zu viel Kalzium (Kalk) und Oxalat im Urin befinden.
  • Kalziumphosphatsteine: Diese bestehen aus Kalzium und Phosphat und entstehen, wenn das Milieu des Urins zu basisch oder alkalisch wird.
  • Harnsäuresteine: Diese Steine ​​entstehen, wenn sich zu viel Harnsäure im Urin befindet.
  • Struvitsteine: Diese Steine ​​können als Folge einer Harnwegsinfektion entstehen. Sie bestehen häufig aus einer Kombination von Magnesium, Ammonium und Phosphat.
  • Cystinsteine: Diese Steine ​​bilden sich, wenn man an einer genetischen Störung namens Zystinurie leidet, bei der der Körper zu viel Zystin ausscheidet.

Quelle: https://www.baliza.de/artikel/arten-von-nierensteinen.html

Ursachen der Nierensteinbildung

Nierensteine ​​entstehen, wenn der Gehalt an Salzen und Mineralien im Urin zu hoch wird, d. h. übersättigt ist und sich daher nicht optimal auflöst. Bei vielen Menschen mit Nierensteinen lässt sich keine Ursache finden, aber folgende Faktoren können das Risiko für Nierensteine ​​erhöhen:

Geringe Flüssigkeitsaufnahme
Das Risiko von Nierensteinen kann deutlich verringert werden, indem man viel Flüssigkeit trinkt, da der Urin dadurch weniger konzentriert wird. Eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr kann dazu führen, dass sich nicht alle Salze und Mineralien auflösen, was das Risiko der Kristallisation und Steinbildung erhöhen kann. Wenn Sie zu Nierensteinen neigen, sollten Sie Flüssigkeiten, darunter Wasser, kalorienarme Getränke oder ähnliches, in Mengen trinken, die sicherstellen, dass Sie mindestens 2 Liter flüssigen Urin pro Tag ausscheiden. Sie können die Urinmenge messen oder einfach sicherstellen, dass der Urin nach jedem Wasserlassen hell und klar ist.

Ungleichgewicht in der Ernährung
Auch die Ernährung kann das Risiko der Nierensteinbildung beeinflussen, insbesondere wenn man sich nicht abwechslungsreich ernährt. Der Verzehr von zu sauren (niedriger pH-Wert) oder zu alkalischen (hoher pH-Wert) Lebensmitteln kann zu Veränderungen des pH-Werts im Urin führen und dadurch das Risiko der Bildung verschiedener Arten von Nierensteinen erhöhen. Beispielsweise sollten Sie Oxalsäure nur in mäßigen Mengen konsumieren, wenn Sie eine Neigung zur Bildung sogenannter Kalziumoxalatsteine ​​haben. Hohe Oxalsäurekonzentrationen finden sich beispielsweise in Rhabarber, Nüssen und Schokolade.

Studien haben außerdem gezeigt, dass es hilfreich sein kann, weniger Fleisch zu essen und stattdessen die Zufuhr von Ballaststoffen, Getreide, Obst und Gemüse zu erhöhen.

Darüber hinaus ist es wichtig, beim Verzehr von Speisesalz zu sparen, da ein übermäßiger Konsum die Ausscheidung von Kalzium (Kalk) über die Nieren erhöhen und dadurch das Risiko von Kalziumsteinen steigern kann.

Saurer Urin (niedriger pH-Wert) kann mit Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes in Verbindung gebracht werden und zur Bildung sogenannter Harnsäuresteine ​​führen.

Fehlbildungen der Harnwege
Angeborene Verengungen und/oder andere Anomalien der Harnwege können dazu führen, dass sich Steine ​​häufiger und in größerem Ausmaß festsetzen. Auch chronische Harnwegsinfektionen können beispielsweise zu Verengungen führen, wodurch das Risiko steigt, dass sich Steine ​​festsetzen.

Harnwegsinfektionen
Eine chronische Infektion der Harnwege mit urease-produzierenden Mikroorganismen, darunter Proteus, Pseudomonas und Klebsiella, kann zur Bildung von Steinen führen, die oft sehr groß sind. Dies sind seltene Ursachen für Nierensteine.

Angeborener Enzymdefekt
Enzymdefekte, die zu einer erhöhten Ausscheidung der Aminosäuren Cystin, Ornithin, Lysin und Arginin im Urin führen, können zur Steinbildung führen. Dies ist eine seltene Ursache für die Entstehung von Nierensteinen.

Quelle: https://www.gesundheitsinformation.de/nierensteine-und-harnleitersteine.html

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