Wir beraten Sie zu entsprechenden Beschwerden und können helfen diese zu beheben.
Nervus pudendus
Erfahren Sie mehr über den Nervus pudendus und dessen Behandlung in diesem Beitrag.
Was ist der Nervus pudendus?
Der Pudendusnerv (Shamnerv) ist ein peripherer Nerv, der den Beckenbereich, einschließlich der Genitalien und des Rektums, sensorisch (Fühlen) und motorisch (Bewegung) versorgt, damit erfüllt er wichtige Funktionen wie die Sexualfunktion und die Harnausscheidung.
Der Nervus pudendus entspringt dem Kreuzbein, genauer gesagt den Segmenten S2, S3 und S4. Er verläuft vom Kreuzbein zwischen dem Musculus coccygeus und dem Musculus piriformis hindurch und zieht über das Ligamentum sacrotuberale nach unten, um im Canalis pudendus (Alcock-Kanal) zu enden.
Pudendusneuralgie
Wenn der Pudendusnerv eingeklemmt oder gereizt wird, spricht man von Pudendusneuralgie. Die Symptome können variieren, häufig treten jedoch Schmerzen, Brennen, Empfindungsstörungen oder sogar Taubheitsgefühle im Beckenboden, den Genitalien und dem Enddarm auf. Dies kann beispielsweise durch eine Blasensenkung, langes Radfahren, langes Sitzen oder eine Entbindung verursacht werden.
Lesen Sie hier mehr zu Unterlebschmerzen und wie wir die behandeln können.
Quelle: https://www.possover.com/de/behandlung/erkrankung/pudendale-neuralgie
Zusammenhang zwischen Erektionsproblemen und dem Pudendusnerv?
Bei manchen Männern mit Pudendusneuralgie können Erektionsstörungen als Teil der Symptome auftreten. Der Pudendusnerv spielt eine entscheidende Rolle für die Erektionsfähigkeit des Mannes, da er die Genitalien mit wichtigen Nervenfasern versorgt.
Somit ist die Empfindlichkeit (Sensibilität) für die sexuelle Stimulation unerlässlich, ebenso wie die Reflexfunktion, die ein Signal aussendet, um den Blutfluss zum Penis zu erhöhen und eine Erektion hervorzurufen.
Dazu gehört auch die Muskelkontrolle, die neben der Blutversorgung des Schwellkörpers auch dazu dient, zu verhindern, dass Blut während der Erektion aus dem Penis austritt. Um eine Erektion zu trainieren, müssen Sie sich auf die Beckenbodenmuskulatur konzentrieren, und zwar durch Kegelübungen und fortgeschritteneres Krafttraining.
Quelle: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Wenn-Sex-zur-Nervensache-wird-281372.html
Was kann man sonst noch tun, um eine Erektion zu bekommen, und kann man sie trainieren?
- Wer übergewichtig ist, sollte abnehmen.
- Begrenzen Sie den Konsum von Alkohol und Tabak.
- Treiben Sie mehr Sport, das fördert die Durchblutung und erhöht den Testosteronspiegel im Blut.
- spezielle Kegelübungen
- Sprechen Sie mit dem Partner über Erwartungen, Leistung und Grenzen.
Bei Erektionsstörungen spielt das Alter eine Rolle!
In der Altersgruppe der 60- bis 69-jährigen deutschen Männer zeigt sich bei 34 Prozent eine Erektionsstörung. In der Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen sind es 53 Prozent.
Quelle: https://www.marienhospital-herne.de/fachbereiche/klinik-fuer-urologie-abteilung-fuer-neuro-urologie/klinik-fuer-urologie/behandlungsspektrum-nach-organen/andrologie/erektionsstoerung.html
Die Erklärung liegt wahrscheinlich nicht allein in der Tatsache, dass man mit zunehmendem Alter impotent wird, sondern vielmehr in anderen Lebensstilfaktoren, die letztendlich die Fähigkeit, eine Erektion zu erreichen, beeinflussen. Zu diesen Faktoren zählen Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs usw.
Auch der Lebensstil in Form von Bewegung, Ernährung, Alkoholkonsum und Rauchen ist wichtig. Bei einer hohen Konzentration von Fettgewebe im Bauchbereich wird das männliche Sexualhormon Testosteron stattdessen im Fettgewebe in Östrogen umgewandelt.