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Läuferknie

Erfahren Sie mehr über das Läuferknie - auch bekannt als runners knee.

Läuferknie

Das Läuferknie, auch bekannt als Iliotibialband-Syndrom (ITBS), ist eine Reizung eines Schleimbeutels unter der Sehne (dem Iliotibialband) an der Außenseite des Knies. Das Krankheitsbild entsteht typischerweise infolge verstärkter Reibung und Kompression der Sehne gegen den Oberschenkelknochen (Femurepikondylus), was zu entzündeten Schleimbeuteln führen kann. Das Läuferknie ist durch Schmerzen an der Außenseite des Knies gekennzeichnet. Das Läuferknie ist eine Überlastungsverletzung, von der typischerweise Freizeitsportler und Athleten betroffen sind, die ihre Knie und Hüften durch Aktivitäten wie Laufen, Radfahren und Fußball wiederholten Belastungen aussetzen. Neuere Untersuchungen zeigen, dass bis zu 22 % aller Beinverletzungen auf ein Läuferknie zurückzuführen sind.

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Quelle: https://www.aok.de/pk/magazin/sport/sportverletzung/laeuferknie-wie-sie-es-behandeln-koennen/

Ivar Dagsson
Ivar Dagsson

Mitbegründer & CEO. Autorisierter Osteopath D.O.M.R.O.DK., autorisierter Physiotherapeut und INS-Therapeut.

Ursachen des Läuferknies

Die Verletzung wird vorwiegend durch wiederholte, gleichförmige Belastungen verursacht – etwa durch Springen, Laufen und Treten. Allerdings spielen die folgenden Faktoren eine wesentliche Rolle dabei, wie schnell sich das Läuferknie entwickelt.

Eine Fehlstellung von Becken und Hüfte kann die Rotation des Oberschenkelknochens einschränken.

Fehlstellungen von Sprunggelenk und Fuß können die Rotation des Unterschenkels einschränken. Stoffwechselprobleme – insbesondere im Bereich des Kreislaufsystems (Herz, Lunge, Nieren usw.) und des Verdauungssystems (Leber, Magen, Darm usw.) – spielen eine wesentliche Rolle bei der Genesung und der Heilung von Verletzungen sowie bei der Entstehung systemischer Entzündungsprozesse und folglich von Sehnenentzündungen (Läuferknie).

Symptome des Läuferknies

  • Achten Sie besonders auf Schmerzen an der Knieaußenseite, die erst nach 5 bis 10 Minuten Laufzeit auftreten und sich danach rasch verschlimmern.

Zu den weiteren Symptomen des Läuferknies gehören:

  • Anfangs sind die Schmerzen diffus und schwer zu lokalisieren, doch im Laufe der Zeit werden sie stechend und lokalisiert.
  • lokale Druckempfindlichkeit und Schwellung über dem Tractus iliotibialis
  • Schmerzen treten früher auf, wenn sich der Entzündungszustand verschlechtert hat.
  • Laufen bergab und auf flachem Gelände führt im Vergleich zum Laufen bergauf zu stärkeren Schmerzen.
  • Schmerzen an der Außenseite der Hüfte
  • angespannte Oberschenkel-, Gesäß- und Hüftmuskulatur
  • ​Eine eingeschränkte Beweglichkeit in Hüfte und Becken beeinträchtigt die Muskelfunktion und das Gleichgewicht zwischen den Muskeln.
Läuferknie

Schmerzen an der Knieinnenseite beim Laufen

​Ein weiteres häufiges Problem bei Läufern sind Schmerzen an der Innenseite, auch bekannt als „Pes-anserinus-Tendinitis“.

Hierbei handelt es sich um einen Zustand, bei dem eine Reizung an der Innenseite des Knies entsteht.

  • ​Pes anserinus ist die Bezeichnung für einen Bereich an der Innenseite des Knies, an dem drei Muskeln ansetzen. Die drei Muskeln sind der Schneidermuskel, Schlankmuskel und Halbsehnenmuskel (M. sartorius, M. gracilis und M. semitendinosus). Der Schneidermuskel verläuft von der äußeren Hüfte schräg nach unten zur Knieinnenseite. Der Schlankmuskel ist der längste Muskel der Oberschenkelinnenseite und erstreckt sich von der Schambeinfuge bis zur Knieinnenseite.
  • Der Musculus semitendinosus gehört zur Gruppe der hinteren Oberschenkelmuskulatur und ist derjenige Muskel, der am nächsten zur Oberschenkelinnenseite liegt. Die drei Muskeln haben gemeinsam, dass sie an der Hüfte entspringen und an der Innenseite des Knies ansetzen. Eine eingeschränkte Beweglichkeit in Hüfte und Becken beeinträchtigt die Muskelfunktion und das Gleichgewicht zwischen den Muskeln.

Rücken und Läuferknie

​Neben der Hüfte und dem Becken ist auch der untere Rücken von entscheidender Bedeutung, da dort die Nerven entspringen, die die drei Muskeln versorgen. Blockierungen und/oder Steifheit im unteren Rücken können somit die Nerven, die diese drei Muskeln versorgen, überaktivieren, was zu einem verstärkten Zug an der Knieinnenseite führt.

Der Nerv, der die Innenseite des Oberschenkels versorgt, entspringt im unteren Rücken und verläuft durch das Becken nach unten. Erkrankungen der Beckenorgane oder des unteren Gastrointestinaltrakts können zu Problemen mit diesem Nerv führen.

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