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Gürtelrose
Erfahren Sie mehr über Gürtelrose und deren Behandlung in diesem Beitrag.
Was ist Gürtelrose?
Gürtelrose ist eine Virusinfektion, die sich als schmerzhafter Hautausschlag äußert. Dies geschieht, wenn das Varicella-Zoster-Virus im Körper aktiv wird und ausbricht.
Das Varicella-Zoster-Virus ist dasselbe Virus, das auch Windpocken verursacht. Hat man Windpocken einmal gehabt, verschwindet das Virus nicht vollständig aus dem Körper. Das Virus verbleibt ruhend in den Nervenzellen des Körpers und kann in einigen Fällen ausbrechen. Während des Ausbruchs wandert das Virus entlang der betroffenen Nerven zur Haut und verursacht dort einen Hautausschlag. Es ist nicht bekannt, was genau zur Reaktivierung des Virus führt.
Allgemeine Behandlung von Gürtelrose
Da Gürtelrose durch dasselbe Virus wie Windpocken verursacht wird, bedeutet dies auch, dass man, wenn man Windpocken hatte, nicht mit Windpocken infiziert werden und Gürtelrose bekommen kann – aber wenn man Gürtelrose hat, kann man Menschen anstecken, die keine Windpocken hatten. Dies ist besonders wichtig zu wissen, wenn Sie sich in der Nähe von immungeschwächten oder geschwächten Personen aufhalten, die noch keine Windpocken hatten.
Gürtelrose wird von einem Arzt diagnostiziert und auch ausschließlich dort behandelt.
Bei Verdacht auf einen Gürtelrose-Ausbruch sollten Sie sich umgehend an Ihren Arzt wenden. Der Arzt kann die Diagnose in der Regel anhand der Krankengeschichte und der Symptome stellen, oder durch ein Abkratzen der Bläschen kann das Virus nachgewiesen werden. Besonders wichtig ist es, umgehend einen Arzt aufzusuchen, wenn der Ausbruch im Gesicht auftritt, da das Virus die Nerven um das Auge herum angreifen kann.
Wenn Sie frühzeitig einen Arzt aufsuchen, kann dieser in manchen Fällen sowohl eine antivirale Therapie als auch eine Behandlung für eventuell auftretende Begleit- oder Komplikationserkrankungen anbieten. Ihr Arzt kann Ihnen auch Schmerzmittel und/oder antivirale Cremes verschreiben.
Quelle: https://hirnstiftung.org/erkrankung/guertelrose/
Spätfolgen von Gürtelrose
Die häufigste Spätfolge einer Gürtelrose sind Nervenschmerzen aufgrund des Virus (Postzosterneuralgie). Die Nervenschmerzen können Wochen (etwa 90 %) bis Monate (etwa 5 %) und in seltenen Fällen Jahre (3 %) andauern.
Das Risiko, eine Post-Zoster-Neuralgie zu entwickeln, nimmt mit dem Alter zu. So haben nach vier Wochen noch etwa
- 30 % der 55- bis 59-jährigen,
- 50 % der über 60-jährigen und
- 70 % der über 70-jährigen Menschen mit Gürtelrose Nervenschmerzen.
Bei Frauen treten länger anhaltende Nervenschmerzen anscheinend öfter auf als bei Männern. Wenn die Augen von der Gürtelrose betroffen sind, ist eine Post-Zoster-Neuralgie ebenfalls wahrscheinlicher.
Quelle: https://www.gesundheitsinformation.de/anhaltende-schmerzen-nach-einer-guertelrose-post-zoster-neuralgie.html