Wir beraten Sie zu entsprechenden Beschwerden und können helfen diese zu beheben.

Funktionelle Störungen

Erfahren Sie mehr über funktionelle (komplexe) Störungen, auch bekannt als BDS (Bodily Distress Syndrome).

Was sind funktionelle Störungen?

Das Body-Distress-Syndrom ist definiert als ein Zustand bei Personen, die sich einer umfassenden körperlichen Abklärung unterzogen haben, aber weiterhin unter körperlichen oder psychischen Symptomen leiden, welche die Bewältigung des Alltags erschweren.

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Ivar Dagsson
Ivar Dagsson

Mitbegründer & CEO. Autorisierter Osteopath D.O.M.R.O.DK., autorisierter Physiotherapeut und INS-Therapeut.

Was sind die Symptome funktioneller Störungen?

​Allgemeine Symptome
​Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Gedächtnisprobleme, Schwindel

Gastrointestinale Symptome
Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen, Blähungen, Säurereflux, Sodbrennen

Kardiovaskuläre Symptome
Herzklopfen, Engegefühl in der Brust, Atemnot ohne körperliche Anstrengung, „Schmetterlinge“ im Bauch, Heiß- und/oder Kaltschweißausbrüche, Mundtrockenheit

Muskuläre Symptome
Schmerzen in Armen, Beinen, Rücken und Gelenken im Allgemeinen. Im Körper wandernde Schmerzen, ein Gefühl der Lähmung sowie verminderte Kraft.

Die Symptome funktioneller Störungen verlagern sich häufig und schwanken typischerweise hinsichtlich Art, Intensität und Lokalisation. Ihr System ist oft empfindlicher, was bedeutet, dass sich Licht, Geräusche und selbst leichte Anstrengung wie eine Überlastung anfühlen können.

Das Funktionsniveau ist häufig so stark beeinträchtigt, dass es schwierig ist, den Alltag zu bewältigen oder einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen.

Ausschlusskriterien

  • ​Die Symptome dürfen nicht besser durch eine körperliche oder psychische Erkrankung erklärt werden.
  • Die Patienten dürfen keine schwere Psychopathologie aufweisen, wie etwa eine Psychose oder Ähnliches.
  • ​Das Hauptproblem darf nicht Gesundheitsangst sein.

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Funktionelle Störungen

Wie beschreibt man funktionelle Störungen?

Die funktionelle Störung hat sich zu einer anerkannten Diagnose entwickelt, da anerkannt ist, dass Menschen mit diesem Krankheitsbild körperliche Symptome verspüren. Diese körperlichen Symptome sind von solcher Art, dass sie die täglichen Aktivitäten und das Berufsleben beeinträchtigen.

​Die vielen körperlichen Symptome haben gemeinsam, dass sie keiner spezifischen körperlichen oder psychischen Erkrankung – wie etwa Bluthochdruck, Morbus Crohn oder einer Sehnen- oder Schleimbeutelentzündung – zugeordnet werden.

Die Symptome haben sich jedoch zu einer Krankheit entwickelt – einem Zustand, in dem Gehirn und Körper Schwierigkeiten haben, zusammenzuarbeiten, und infolgedessen rasch überlastet werden.

​Mit anderen Worten: Es geht darum, dass sich Körper und Gehirn nicht im Gleichgewicht befinden und nicht effektiv genug zusammenarbeiten können. Die Symptome sind, wie oben beschrieben, vielfältig; manche Menschen können viele Symptome aufweisen, während andere nur wenige haben. Was die Gruppe jedoch gemeinsam hat, ist, dass die Betroffenen in einem solchen Ausmaß beeinträchtigt sind, dass ihre Lebensqualität gemindert ist.

Funktionelle Störungen

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