Wir beraten Sie zu entsprechenden Beschwerden und können helfen diese zu beheben.

Beckenschmerzen

Beckenschmerzen? Lassen Sie sich von uns helfen.

Was sind Beckenschmerzen?

Beckenschmerzen werden häufig als Schmerzen zwischen der Lendenwirbelsäule und den Oberschenkelknochen beschrieben. Sie können an verschiedenen Stellen auftreten, beispielsweise im unteren Rücken, an der Schambeinfuge, in der Leiste, an der Oberschenkelvorderseite, an der äußeren Hüfte, am Steißbein, am Gesäß sowie an den Iliosakralgelenken. Diese Schmerzen können bei belastenden Tätigkeiten auftreten – etwa beim Gehen, beim Einnehmen bestimmter Arbeitshaltungen, beim Treppensteigen, beim Aufstehen oder Hinsetzen sowie beim Ein- und Aussteigen aus dem Auto –, aber auch bei Drehbewegungen und Ähnlichem. In einigen Fällen können Beckenschmerzen auch in Ruhe auftreten.

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Ivar Dagsson
Ivar Dagsson

Mitbegründer & CEO. Autorisierter Osteopath D.O.M.R.O.DK., autorisierter Physiotherapeut und INS-Therapeut.

Wie ist das Becken aufgebaut?

Unser Becken besteht aus mehreren Knochen. „Os“ ist der lateinische Begriff für Knochen.

Wir haben die folgenden Knochen bzw. Knochenteile:

  • Os sacrum = Kreuzbein
  • Os ilium = Darmbein
  • Os pubis = Schambein
  • Os ischium = Sitzbein
  • Os femoris = Oberschenkelknochen
  • Darmbein, Schambein und Sitzbein sind drei Anteile desselben  Knochens!

Im Beckenbereich gibt es verschiedene Gelenke; das erste befindet sich zwischen dem unteren Teil der Wirbelsäule und dem Kreuzbein – dem lumbosakralen Übergang. Zudem gibt es das Iliosakralgelenk zwischen dem Kreuzbein und dem Darmbein sowie ein Gelenk zwischen unseren beiden Schambeinen – die Schambeinfuge. Schließlich haben wir ein Gelenk zwischen dem Hüftbein und dem Oberschenkelknochen.

Im Becken befinden sich zahlreiche Nerven, die zur Innervation der Beckenorgane sowie von Muskeln und anderen Strukturen im Bauchraum, im Becken und in den Beinen beitragen.

Hier sind einige der Nerven, die das Becken durchqueren:

  1. Nervus femoralis. Probleme im Zusammenhang mit diesem Nerv – wie etwa eine Kompression der Nervenwurzel, eine Entzündung oder eine Einengung des Nervs – können Schmerzen im unteren Rücken (auf Höhe der Segmente L2–L4 des Plexus lumbalis) sowie Sensibilitätsstörungen und Schmerzen an der Oberschenkelvorderseite, der Oberschenkelinnenseite und der Innenseite von Unterschenkel und Fuß verursachen. Dieser Nerv hat beispielsweise Verbindungen mit unseren Hüftbeugern und Kniestreckern.
  2. Nervus cutaneus femoris lateralis. Probleme in diesem Bereich können Beschwerden im unteren Rücken (Plexus lumbalis, Segmente L3–L4), im vorderen und oberen Beckenbereich, in der Leiste sowie an der Oberschenkelaußenseite verursachen. Wenn damit eine Sensibilitätsstörung einhergeht, tritt diese häufig an der Außenseite des Oberschenkels auf.
  3. Nervus ischiadicus. Der Ischiasnerv ist im Englischen auch als „sciatic nerve“ bekannt. Probleme mit dieser Struktur können häufig zu Beschwerden im unteren Rücken oder im hinteren Beckenbereich (Plexus sacralis, Segmente L4–S3) sowie zu Schmerzen im Gesäß und an der Beinrückseite führen, die bis in den Fuß ausstrahlen können.
  4. Nervus obturatorius. Dieser Nerv verläuft tief im Becken und wird häufig mit Schmerzen im mittleren Lendenwirbelbereich (Plexus lumbalis, Segmente L2–L4), tiefen Beckenschmerzen sowie in die Oberschenkelinnenseite ausstrahlenden Schmerzen in Verbindung gebracht.
Beckenschmerzen

Was ist die Ursache für Beckenschmerzen?

Es kann viele Ursachen für Beckenschmerzen geben, hier betrachten wir einige Beispiele.

Probleme im Zusammenhang mit Überlastung und Überbeanspruchung

Beckenschmerzen können durch Überlastung entstehen – genauer gesagt dadurch, dass die Gelenke bei bestimmten Bewegungen übermäßigen Belastungskräften ausgesetzt sind, typischerweise im Rahmen von Sport oder bei Unfällen wie Stürzen und Aufprallereignissen.

Ebenso können sich wiederholende oder fehlerhafte Bewegungen – wie etwa ungünstige Gangmuster oder Arbeitshaltungen – zu Überlastungen führen.

Eine schlechte Körperhaltung kann zudem die Ausrichtung des Beckens beeinträchtigen und Schmerzen verursachen. Die Osteopathie konzentriert sich auf die Verbesserung der Körperhaltung, um Becken und Körper bei der Selbstheilung zu unterstützen.

Beckenschmerzen

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