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Baby mit einem schiefen und flachen Hinterkopf (Plagiozephalie / Flachkopfsyndrom))
Erfahren Sie mehr über Plagiozephalie in diesem Beitrag.
Was ist das Flachkopfsyndrom (Plagiozephalie)
Da Kinderköpfe – genau wie der übrige Körper – wachsen können müssen, ist der Schädel von Geburt an „nachgiebig“. Der Schädel lässt sich in zwei Teile gliedern: das Neurocranium – oft als „Hirnschädel“ bezeichnet – und das Viscerocranium, das aus den Knochen des Gesichtsschädels besteht. Asymmetrie bei Babys und Säuglingen wird jedoch häufig am Neurocranium beobachtet.
Die Entstehung eines flachen oder asymmetrischen Hinterkopfs kann verschiedene Ursachen haben; am häufigsten beobachten Eltern oder medizinisches Fachpersonal jedoch, dass der Hinterkopf auf einer Seite leicht abflacht, wobei sich Stirn und Ohr auf derselben Seite nach vorne wölben.
Dies führt zu einer sichtbaren Asymmetrie des kindlichen Kopfes.
Symptome eines asymmetrischen oder flachen Hinterkopfs
Typischerweise lässt sich beobachten, dass der Kopf des Säuglings oder Babys verformt und asymmetrisch ist.
Insbesondere bei Betrachtung von oben wird der Kopf oft eher als Parallelogramm denn als symmetrisch beschrieben.
Typischerweise lässt sich beobachten, dass dem Kind an der Seite des Kopfes, auf der es mit dem meisten Gewicht liegt, die Haare fehlen. Ebenso lässt sich ein asymmetrischer Hinterkopf häufig daran erkennen, dass das Ohr auf der „flachen Seite“ – ebenso wie die Stirn – weiter nach vorne verschoben erscheint.
Ursachen für einen asymmetrischen und flachen Hinterkopf
Seit 1991 empfiehlt das Gesundheitswesen, dass Säuglinge auf dem Rücken schlafen, da sich gezeigt hat, dass dies das Risiko des plötzlichen Kindstods (SIDS) verringert. Wenn das Kind viel Zeit in Rückenlage verbringt – insbesondere im Wachzustand –, kann dies zur Entstehung eines flachen Hinterkopfs beitragen, da der Schädel, wie bereits erwähnt, verformbar ist.
In einigen Fällen kann das Kind eine Einschränkung im Nackenbereich aufweisen, bei der einem Gelenk die volle Bewegungsfreiheit fehlt – ein Problem u.a., das wir bei Osteonordic behandeln.
In diesem Fall ist es ganz natürlich, dass das Kind dazu neigt, den Kopf im Liegen immer zur gleichen Seite zu drehen; dies kann dazu führen, dass sich am Hinterkopf eine Asymmetrie bildet, wenn das Kind beispielsweise immer nur nach rechts schaut. Dieser Zustand wird auch als lagebedingte Plagiozephalie bezeichnet. Ebenso führt ein Torticollis, der durch einen verspannten Nackenmuskel gekennzeichnet ist, dazu, dass das Kind den Kopf bevorzugt zu einer Seite dreht.
Manche Kinder kommen mit einem asymmetrischen Kopf zur Welt, wenn sie gegen das Becken der Mutter gedrückt wurden oder wenn der Platz aufgrund eines Zwillings beengt war. Ebenso kann eine schwierige Entbindung unter Verwendung einer Vakuumextraktionsglocke oder Ähnlichem zu einer Asymmetrie des Kopfes führen.
Quelle: https://www.varilag.de/fachinformationen/