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Arthrose
Erfahren Sie mehr über Arthrose sowie deren Behandlung in diesem Beitrag.
Arthrose in Deutschland
Arthrose ist die Bezeichnung für eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der das Gelenk und sein Bindegewebe langsam zerstört werden. Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung in Deutschland, von der schätzungsweise 5 bis über 15 Millionen Menschen aktiv betroffen sind. Frauen erkranken häufiger als Männer, und das Risiko steigt stark mit dem Alter an. Die Entwicklung einer Arthrose beginnt damit, dass der Knorpel im Gelenk dünner und uneben wird, bis er schließlich vollständig verschwindet. Auch die Gelenke selbst verschlechtern sich, da sich die Gelenkkapsel verdickt, was zu einer vermehrten Produktion von Gelenkflüssigkeit führt. Dies führt dazu, dass das Gelenk verdickt und häufiger Schwellungen sowie Entzündungen auftreten.
Quelle: https://www.gbe.rki.de/DE/Themen/Gesundheitszustand/KoerperlicheErkrankungen/MuskelSkelettErkrankungen/ArthrosePraevalenz/arthrosePraevalenz_node.html?kennzahl=1&darstellung=0&zeit=2019&geschlecht=0&standardisierung=0
Was ist Arthrose?
Arthrose (auch als Osteoarthrose bezeichnet) ist eine Gelenkerkrankung, bei der sich der Gelenkknorpel abnutzt. Gleichzeitig kommt es zu einer Verdickung der Gelenkkapsel und des angrenzenden Knochens sowie zu Auswirkungen auf das umgebende Weichgewebe.
Arthrose, auch als Verschleißarthritis bekannt, ist eine sehr häufige rheumatische Erkrankung, bei der der Knorpel in den Gelenken allmählich abgebaut wird. Dies kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein – zum Beispiel darauf, dass der Knorpel übermäßiger Belastung ausgesetzt ist oder dass er erkrankt ist und normaler Belastung nicht standhalten kann. Arthrose wird oft als Verschleißerscheinung beschrieben, doch dies ist irreführend, da der Knorpel Belastung benötigt, um sich zu regenerieren. Arthrose lässt sich daher besser als Gelenkversagen beschreiben.
Arthrose kann Menschen jeden Alters betreffen, tritt jedoch mit zunehmendem Alter häufiger auf und ist die häufigste Ursache für Funktionseinschränkungen bei älteren Erwachsenen.
Bei Arthrose entsteht ein Ungleichgewicht, bei dem der Knorpel im Gelenk schneller abgebaut als wiederaufgebaut wird. Der Knorpel franst aus und kann Risse bekommen; später kann er vollständig verschwinden, sodass die Knochen direkt aneinanderreiben. Schwellungen und eine erhöhte Wärmeentwicklung über dem betroffenen Gelenk sind nicht ungewöhnlich.
Frühe Anzeichen von Arthrose
Ein frühes Anzeichen für Arthrose können Schmerzen und Steifheit im Gelenk am Morgen oder nach längerem ruhigen Sitzen sein. Steifheit und eingeschränkte Beweglichkeit können es erschweren, Dinge zu tun, die Ihnen früher möglich waren – wie etwa lange Strecken zu Fuß zurückzulegen, in einen Bus einzusteigen, sich die Schuhe zu binden oder Socken anzuziehen.
Die Diagnose Arthrose wird häufig mithilfe von Röntgenaufnahmen gestellt, kann jedoch auch auf der Grundlage der vorliegenden Symptome und der Untersuchungsbefunde erfolgen. Es werden stets die Symptome sein und nicht die Röntgenbefunde, die Ihre Behandlung bestimmen.
Arthrose der Halswirbelsäule
In Deutschland hatten laut Umfrage des RKI 45,7 % der Befragten im vergangenen Jahr Nackenschmerzen. Hierbei gilt Arthrose als wesentlicher Faktor, beispielsweise bei der Entstehung von Bandscheibenvorfällen und Stenosen, die Probleme an den Nervenwurzeln verursachen können. Leut der Deutschen Gesellschaft für Neurologie treten in Deutschland jährlich etwa 80 neue Fälle von Schmerzen infolge einer Nervenwurzelbeteiligung pro 100.000 Einwohner auf.
Ebenso sucht im Laufe eines Jahres bis zu 5 % der Deutschen wegen eines Nackenleidens einen Arzt auf.
Symptome von Arthrose im Nacken
Zu den Symptomen einer Arthrose im Halswirbelbereich gehören ein reibendes Gefühl, häufige Knack- und Knarrgeräusche, Schmerzen bei extremen Bewegungen, Morgensteifigkeit sowie häufige Spannungskopfschmerzen oder zervikogene Kopfschmerzen.