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Karpaltunnelsyndrom

Erfahren Sie mehr über Karpaltunnelsyndrom und deren Behandlung in diesem Beitrag.

Was ist das Karpaltunnelsyndrom?

Das Karpaltunnelsyndrom (KTS oder auch Englisch: CTS) ist eine Erkrankung, die auftritt, wenn der Medianusnerv, der vom Unterarm durch einen Bereich namens Karpaltunnel in die Handfläche verläuft, eingeklemmt oder komprimiert wird. Der Karpaltunnel ist ein schmaler Kanal im Handgelenk, der von den Handgelenksknochen und einem dicken Band aus Bindegewebe, dem sogenannten Retinaculum, gebildet wird. Im Inneren dieses Tunnels verlaufen mehrere Strukturen, darunter Beugesehnen und der Mediannerv.

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Ivar Dagsson
Ivar Dagsson

Mitbegründer & CEO. Autorisierter Osteopath D.O.M.R.O.DK., autorisierter Physiotherapeut und INS-Therapeut.

Ursachen des Karpaltunnelsyndroms (KTS)

Das KTS ist eine Erkrankung, die durch die Kompression des Medianusnervs im Handgelenk, insbesondere im Karpaltunnel, zu Beschwerden und Einschränkungen der Handfunktion führen kann. Der Karpaltunnel ist die Stelle im Handgelenk, durch die die Beugesehnen der Hand und der Mediannerv verlaufen. Wenn der Raum im Karpaltunnel aus irgendeinem Grund zu eng wird, kann ein erhöhter Druck auf den Nerv entstehen, der Teile der Hand und einige Finger versorgt.

Eine der häufigsten Ursachen des KTS ist die Reizung und Entzündung des Gewebes um den Karpaltunnel herum.

Dieser Reizzustand, auch Entzündung genannt, kann zu einer Flüssigkeitsansammlung und damit zu einer Schwellung der Sehnenscheiden führen, die die Beugesehnen im Tunnel umschließen, was einen erhöhten Druck auf den Medianusnerv zur Folge hat. Dieser Druck äußert sich in Symptomen, die sich auf die Hand und mehrere Finger ausbreiten, die von diesem Nerv versorgt werden.

Zu den Ursachen für die Entstehung des KTS gehören repetitive Belastungen, beispielsweise wiederholte Handgelenksbewegungen im Zusammenhang mit der Arbeit oder dem Sport, die zu einer Reizung der Sehne führen und den oben beschriebenen Prozess auslösen.

Darüber hinaus können Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Schwangerschaft, ein verlangsamter Stoffwechsel und Diabetes das Risiko für die Entwicklung eines KTS erhöhen. Das Syndrom kann auch als Folge anderer Erkrankungen oder Verletzungen auftreten, beispielsweise nach einem Handgelenksbruch oder aufgrund angeborener anatomischer Gegebenheiten, bei denen der Karpaltunnel verengt ist und dadurch der Druck auf den Nerv zunimmt.

Quelle: https://www.tk.de/techniker/krankheit-und-behandlungen/erkrankungen/behandlungen-und-medizin/orthopaedische-erkrankungen/wenn-der-nerv-unter-druck-steht-das-karpaltunnelsyndrom-2018640

Karpaltunnelsyndrom

​Symptome des Karpaltunnelsyndroms

  • Schmerzen oder Beschwerden im Handgelenk, in der Hand oder in den Fingern, insbesondere nachts
  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln in der Hand, insbesondere im Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und der Hälfte des Ringfingers
  • Schwächung der Handmuskulatur, die zu Schwierigkeiten beim Greifen von Gegenständen oder bei der Ausführung feinmotorischer Aufgaben führen kann
  • Erhöhte Empfindlichkeit oder ein Kribbelgefühl in der Hand oder den Fingern
  • Die Symptome verschlimmern sich bei Tätigkeiten, die mit sich wiederholenden Handbewegungen einhergehen, wie z. B. Schreiben, die Benutzung von Werkzeugen oder das Hantieren mit kleinen Gegenständen
  • Das Gefühl, ein „juckendes“ oder „brennendes“ Gefühl in der Hand zu haben

Wichtig zu beachten ist, dass sich die Symptome des KTS allmählich entwickeln und in ihrer Intensität von leicht bis schwer variieren können. Manche verspüren nur gelegentlich Symptome, während andere ständige Beschwerden und Einschränkungen der Handfunktion haben.

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Karpaltunnelsyndrom

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