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Patellaspitzensyndrom (PSS) oder Springerknie

Erfahren Sie mehr über Springerknie und dessen Behandlung in diesem Beitrag.

Patellaspitzensyndrom (PSS) oder Springerknie

Das sogenannte Springerknie, auch Patellarsehnenentzündung genannt, zeichnet sich durch Schmerzen in der Sehne direkt unterhalb der Kniescheibe aus. Häufig handelt es sich um eine Tendinitis, also eine Reizung/Entzündung der Sehne, die von der Kniescheibe zum Unterschenkelknochen verläuft. Es handelt sich um eine häufige Überlastungsverletzung, die typischerweise Sportler und Freizeitsportler betrifft. Typischerweise werden die Symptome durch Springen und plötzliches Stoppen ausgelöst.

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Ivar Dagsson
Ivar Dagsson

Mitbegründer & CEO. Autorisierter Osteopath D.O.M.R.O.DK., autorisierter Physiotherapeut und INS-Therapeut.

Anatomie der Patellarsehne und ihre Funktion

An der Vorderseite des Oberschenkels befindet sich der große Quadrizepsmuskel (Musculus quadriceps femoris), der über eine starke Sehne am oberen Rand der Kniescheibe befestigt ist. Die Sehne setzt sich vom unteren Rand der Kniescheibe fort und ist am oberen Ende des Schienbeins befestigt. Diese Sehne heißt Patellarsehne und ermöglicht in Zusammenarbeit mit dem Kniestreckmuskel die Streckung des Knies. Der Begriff „Springerknie“ bezeichnet eine Entzündung der Patellarsehne.

Ursachen und Risikofaktoren für das „Springerknie“

Die Verletzung wird hauptsächlich durch Überlastung ausgelöst, wodurch die Patellarsehne gereizt wird. Die Probleme treten auf, wenn die Sehne wiederholt übermäßig belastet wird. Wenn dies geschieht, entstehen kleine Risse im Gewebe, und es tritt ein Reizzustand ein, in dem der Körper versucht, den Schaden zu reparieren. Zudem bilden sich Narben, die nicht so elastisch sind wie die ursprüngliche Sehne, wodurch das Risiko anhaltender Beschwerden und weiterer Schäden steigt.

Beim Springen, Absprung und Landung mit gebeugten Knien wird die Patellarsehne stark belastet. Daher tritt das Springerknie am häufigsten bei Aktivitäten auf, die wiederholte Landungen, Richtungswechsel, Absprünge und Sprünge oder explosive Bewegungen beinhalten.

Auch die Körperhaltung kann das Risiko für das Patellaspitzensyndrom erhöhen. Hierbei kommt es darauf an, ob man Plattfüße oder X-Beine hat. Das Risiko, an einem Patellaspitzensyndrom zu erkranken, kann sich auch erhöhen, wenn man auf harten Oberflächen und in ungeeignetem Schuhwerk trainiert.

Patellaspitzensyndrom (PSS) oder Springerknie

Typische Symptome und wie man die Erkrankung erkennt

Typischerweise spürt man den Schmerz zum ersten Mal nach einem Sprung, einer Landung oder nach einem anstrengenden Training. Manchmal kann sie auch schleichend auftreten und sich über einen längeren Zeitraum entwickeln. Normalerweise wird der Schmerz in der Sehne empfunden, wo sie am unteren Rand der Kniescheibe entspringt und am Schienbein ansetzt. Meistens beginnt der Schmerz in einem kleineren Bereich der Sehne und kann mit der Zeit intensiver werden und sich auf einen größeren Bereich der Sehne ausbreiten.
Die Schmerzen verschlimmern sich in der Regel beim Laufen und Springen. Manchmal treten die Schmerzen auch beim Autofahren, Treppensteigen und längerem Sitzen mit angewinkeltem Knie auf.

Diagnosemethoden für das „Springerknie“

Anhand Ihrer Krankengeschichte und der Ergebnisse einer Knieuntersuchung lässt sich die Diagnose oft einfach stellen. Bei der Untersuchung zeigt sich beim Abtasten der Patellarsehne eine deutliche Druckempfindlichkeit. In einigen Fällen kann zur Sicherheit eine MRT- oder Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden, dies ist jedoch in der Regel nicht notwendig.

Patellaspitzensyndrom (PSS) oder Springerknie

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