Wir beraten Sie zu entsprechenden Beschwerden und können helfen diese zu beheben.

Bandscheibenvorfall

Erfahren Sie mehr über den Bandscheibenvorfall und dessen Behandlung in diesem Beitrag.

Bandscheibenvorfälle im Rücken in Deutschland

Fast 1/3 der Bevölkerung leidet dokumentiert an Rückenschmerzen – damit sind Rückenschmerzen eines des häufigsten Beschwerden des Bewegungsapparates. Allerdings ist nur etwa bei 4 % der Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden, ein Bandscheibenvorfall verantwortlich für die Schmerzen. Vielen Bandscheibenvorfälle sind Symptomlos.

Quelle: www.rki.de

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Ivar Dagsson
Ivar Dagsson

Mitbegründer & CEO. Autorisierter Osteopath D.O.M.R.O.DK., autorisierter Physiotherapeut und INS-Therapeut.

Mechanismus des Bandscheibenvorfalls

Zwischen unseren Wirbeln befinden sich kleine Knorpelscheiben (Discus intervertebralis) aus einem gummiartigen Material, deren Hauptfunktion darin besteht, Stöße abzufedern und die Wirbelsäule flexibel zu halten.

Eine Bandscheibe besteht aus einem festen, faserigen äußeren Teil (Anulus fibrosus) und einem flüssigkeitsreicheren Kern (Nucleus). Bei einem Bandscheibenvorfall tritt der Gallertkern der Bandscheibe hervor und drückt dadurch auf die Nerven, die vom Rücken beispielsweise in die Beine oder Arme verlaufen. Dies erklärt beispielsweise, warum Menschen mit einem Bandscheibenvorfall Schmerzen verspüren, die in die Beine ausstrahlen.

​Mehrere Studien haben gezeigt, dass man einen Bandscheibenvorfall haben kann, ohne Symptome zu verspüren. Das bedeutet, dass nicht der Bandscheibenvorfall selbst die Schmerzen verursacht, sondern eher eine Reizung der Nervenwurzel oder eine Entzündung in der Bandscheibe selbst.

Ein Bandscheibenvorfall kann im Zusammenhang mit schwerem Heben oder einer plötzlichen falschen Bewegung auftreten, er kann sich aber auch schleichend über einen längeren Zeitraum entwickeln.

​Ein Bandscheibenvorfall entsteht, wenn eine Knorpelscheibe (Diskus) zwischen zwei Wirbeln reißt, wodurch der weiche Kern (Nucleus pulposus) herausgedrückt wird und auf einen Spinalnerv oder gelegentlich auf das Rückenmark selbst drückt.

Das Problem wird oft zu spät entdeckt, da die Bandscheibe nur an ihrem äußersten Rand empfindlich ist und der Gallertkern daher durchbricht, bevor eine Schmerzreaktion auftritt.

Bandscheibenvorfall

Heilungsdauer eines Bandscheibenvorfalls

​​Ein Bandscheibenvorfall heilt in der Regel nach 3 bis 6 Monaten von selbst aus; die vollständige Heilung der Bandscheibe dauert 6 bis 12 Monate. Eine effektive und vollständige Genesung nach einem Bandscheibenvorfall ist notwendig, um die normale Körperfunktion wiederherzustellen.

​Osteopathische Behandlungen können dazu beitragen, Probleme im Bewegungsapparat und seinen Systemen zu erkennen, diese zu korrigieren, sodass das Gleichgewicht Ihres Körpers wiederhergestellt wird und dadurch optimale Heilungsbedingungen geschaffen werden.

Leider leiden viele Menschen länger als nötig unter Schmerzen, wofür es verschiedene Gründe geben kann:

  • Eine Bandscheibeninfektion in Form sogenannter Modic-Veränderungen ist eine schwerwiegendere Spätfolge. Modic-Veränderungen im Zusammenhang mit Osteochondrose sind eRückenerkrankungen, die zu anhaltenden lokalen Rückenschmerzen führen können. Eine Behandlung mit Antibiotika zeigt vielversprechende Ergebnisse.

  • Narbengewebe oder eine gestörte Heilung der Bandscheibe können zu Reizungen umliegender Nerven führen. Häufige Ursachen für eine schlechte Heilung sind beispielsweise: Fehlhaltungen, Gelenkfehlstellungen, Durchblutungsstörungen aufgrund falscher Muskelspannung im betroffenen Bereich usw.

  • Muskeln und Gelenke können anhaltende Rückenschmerzen verursachen, da der Körper die Schmerzen des Bandscheibenvorfalls über einen längeren Zeitraum kompensiert hat. Die Folgen können fehlerhafte Bewegungsmuster, eingeschränkte Beweglichkeit und Schmerzen bei Bewegung sein.
Bandscheibenvorfall

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