Wir beraten Sie zu entsprechenden Beschwerden und können helfen diese zu beheben.
durch Magensäure verursachte Magenschmerzen
Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen von zu viel oder zu wenig Magensäure auf den Körper.
Was ist Magensäure?
Magensäure lässt sich als „Verdauungsflüssigkeit“ beschreiben, die im Magen selbst produziert wird. Es besteht hauptsächlich aus Chlorwasserstoff (HCl), im Deutschen als Salzsäure bekannt. Magensäure hat einen pH-Wert von 2–3; dieser ist also sehr niedrig, was einer starken Säure entspricht.
Welche Funktion hat die Magensäure?
Magensäure spielt in unserem Verdauungssystem eine entscheidende Rolle beim Abbau von Nahrung, insbesondere von Proteinen. Schwierigkeiten bei der Verdauung der aufgenommenen Nahrung oder übermäßiges Essen können die Magensäureproduktion steigern; auch ein hohes Stressniveau und Alkoholkonsum können zu einem Überschuss an Magensäure führen.
Ebenso spielt die Magensäure eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr des Verdauungssystems, indem sie die meisten mit der Nahrung aufgenommenen Bakterien abtötet und so dazu beiträgt, das Risiko von Magen-Darm-Infektionen zu minimieren.
Quelle: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Sodbrennen-Saeureattacken-aus-dem-Magen-stoppen,sodbrennen130.html
Überschüssige Magensäure (Hyperchlorhydrie) und Stress
Magensäure wird in der Magenwand gebildet, und ihre Produktion wird teilweise durch Hormone (Gastrin) und das Nervensystem gesteuert.
Das vegetative Nervensystem (automatisch, unwillkürlich) spielt eine wesentliche Rolle bei der Produktion von Magensäure. Es strebt nach Homöostase und sorgt so für ein Gleichgewicht im Körper.
Ein hohes Stressniveau steigert die Aktivität des sympathischen Teils (Kampf-oder-Flucht-Reaktion) des vegetativen Nervensystems, was zu einem akuten Anstieg der Magensäuresekretion führt, während es langfristig die Magensäureproduktion hemmt und die Verdauung beeinträchtigt.
Magensäure und Rückenschmerzen
Die Organe des Körpers kommunizieren über das Rückenmark und das vegetative Nervensystem mit unserem Gehirn. Die verschiedenen Organe des Körpers kommunizieren somit mit unterschiedlichen Bereichen des Rückens, sodass das Signal das Gehirn erreicht.
MMagen und Leber kommunizieren über die Brustwirbelsäule; ist der Magen beispielsweise aufgrund übermäßiger Magensäureproduktion gereizt, ist es nur natürlich, dass Symptome im Rücken – zwischen den Schulterblättern – auftreten.
Ebenso steht die Speiseröhre mit dem oberen Abschnitt der Brustwirbelsäule in Verbindung, und eine Reizung der Speiseröhre infolge von Säurereflux kann gleichfalls zu Symptomen führen, die ihren Ursprung im oberen Brustwirbelsäulenbereich haben.
Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/krankheiten/magen-darm-erkrankungen/magenbeschwerden-uebersicht/magensaeuremangel